Die Refugee Law Clinic Trier e.V. wird von folgenden Personen unterstützt, die das Engagement des Vereins für begrüßenswert halten, Flüchtlinge in Deutschland willkommen zu heißen und Ihnen eine erste kostenlose Rechtsberatung zukommen zu lassen. Für die Unterstützung möchten wir uns herzlich  bedanken!

Bischof Dr. Stephan Ackermann

Bischof Ackermann

„Die Vielzahl der Menschen, die nach Erfahrungen von Krieg und Verfolgung in unserem Land Zuflucht suchen, bewegt uns alle. Das Alltagsleben in Deutschland stellt für viele dieser Menschen eine große Herausforderung dar, da sie in der Regel weder mit unserer Kultur noch mit unserer Sprache und unseren Gesetzen vertraut sind.

Die vielfältige Hilfsbereitschaft der Menschen zur Unterstützung dieser Flüchtlinge ist ermutigend. Für uns Christen gründet der Handlungsauftrag zur Nächstenliebe im Evangelium selbst. Als Beispiel kann hier Kapitel 25 des Matthäusevangeliums angeführt werden. Jesus sagt denen, die ihm zuhören: „Was ihr für einen der Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ Und er nennt als Beispiele u.a. Menschen in Hunger, Durst und Obdachlosigkeit.

Dem Auftrag des Evangeliums entsprechend hat das Bistum Trier ein Projekt zur Stärkung der Willkommenskultur initiiert und freut sich über viele Kooperationspartner. Die ehrenamtlich Tätigen der Refugee Law Clinic können durch ihre Beratungs- und Begleitdienste in Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten den Flüchtlingen Hilfe geben und Vertrauen schenken. Das Engagement der Refugee Law Clinic unterstütze ich gerne und freue mich auf eine Kooperation mit unserem Projekt „willkommens-netz.de“ und den vielen Helferinnen und Helfern in den Pfarreien und kirchlichen Verbänden. Gemeinsam können wir den Flüchtlingen zeigen, dass sie bei uns willkommen sind.“

Dr. Stephan Ackermann

Bischof von Trier

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Prof. Dr. Michael Jäckel

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„Im Vorfeld der Auftaktveranstaltung zur „Refugee Law Clinic Trier“ am 28. April 2015 hatte der Orientalist und Schriftsteller Navid Kermani scharfe Kritik an der europäischen Flüchtlingspolitik geäußert und seinen Beitrag mit dem Appell „Die Flüchtlinge brauchen Europa, und Europa braucht jetzt uns.“ beendet. Einen Tag nach der Auftaktveranstaltung antwortete ihm der Mannheimer Politikwissenschaftler Peter Graf Kielmansegg und meinte, dass trotz aller Appelle in der Flüchtlingspolitik Ratlosigkeit vorherrscht und Empörung allein nicht weiterhelfe. Wer sich etwas in die Thematik vertieft, kann die Zweifel an nachhaltigen Lösungen gut nachvollziehen. Umso beeindruckender finde ich den Mut und das Engagement, sich in diesem Feld zu engagieren und zumindest die alltäglichen Sorgen von Menschen, die aus ihrem Alltag und ihren Gewohnheiten herausgerissen werden, zu lindern.“

Prof. Dr. Michael Jäckel

Präsident der Universität Trier   p    

Klaus Jensen

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„Ich unterstütze die Initiative aus der vollen Überzeugung, dass wir alle eine Verpflichtung haben, Flüchtlingen bei uns jede mögliche Hilfe zu gewähren und so die Integration zu erleichtern. Danke an alle Aktiven in der RLC für dieses großartige Zeichen gelebter Solidarität.“

Klaus Jensen

Oberbürgermeister a. D. der Stadt Trier

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Dr. Maria de Jesus Duran Kremer

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„Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, haben meistens eine tragische Odyssee hinter sich. Hier haben sie die Möglichkeit, Sicherheit für Leib und Seele zu finden, ein neues Leben anzufangen und ihre Wunden durch unsere Unterstützung langsam mit der Zeit heilen lassen zu können.

Der Beirat für Migration und Integration unterstützt alle – auch die Refugee Law Clinic Trier – die durch ihr Engagement den Neuankömmlingen auf diesem Weg helfen.“

Dr. Maria de Jesus Duran Kremer

Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration

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Wolfram Leibe

W Leibe 02 „Die Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, haben viele Strapazen und Gefahren auf sich genommen, um hier ein sichereres Leben für ihre Familien und sich selbst aufbauen zu dürfen oder um zumindest zeitweise eine Zuflucht vor Gewalt und Verfolgung zu finden. Als Jurist, der in der Verwaltung arbeitet, ist mir bewusst, dass das Zusammenspiel mit den Behörden für Ausländer, welche die deutsche Sprache nicht oder nicht gut beherrschen, mit Komplikationen in der Kommunikation behaftet sein kann. Indem sie helfen, die hierbei entstehenden Probleme gemeinsam mit den Betroffenen anzugehen und in juristischen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen, leisten die ehrenamtlichen studentischen Helferinnen und Helfer der Refugee Law Clinic Trier einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander in unserer Stadt und unserem Land. Missverständnisse zwischen Verwaltung und Flüchtlingen können damit verhindert und die Verwaltung in ihrer Arbeit auch entlastet werden. Dieses Engagement unterstütze ich gerne, damit auch in Trier eine Willkommenskultur für Flüchtlinge erhalten bleibt und ausgebaut wird.“

Wolfram Leibe

Oberbürgermeister der Stadt Trier

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Prof. Dr. Gerhard Robbers, Minister der Justiz und für Verbraucherschutz

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„Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Deutschland stellt eine der großen Herausforderungen unserer Zeit dar. Diese gesellschaftliche Herausforderung kann der Staat nicht alleine bewältigen, sondern ist dabei auf ehrenamtliche Hilfe von Bürgern, Vereinen und Kirchen angewiesen. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die Refugee Law Clinic Trier durch ihr Engagement für Flüchtlinge in Trier und Umgebung. Der Verein möchte Flüchtlinge bei ihrem Start in unserem Land hilfsbereit begleiten und ihnen so zeigen, dass sie hier willkommen sind. Die Mitglieder der Refugee Law Clinic Trier wollen Flüchtlingen und Asylsuchenden als eine erste Anlaufstelle dienen und ihnen bei Behördengängen unterstützend zur Seite stehen. So sollen Flüchtlinge über ihre Möglichkeiten in Deutschland informiert und ihre Integration erleichtert werden. Die Refugee Law Clinic Trier steht mithin für Weltoffenheit und setzt ein begrüßenswertes Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Prof. Dr. Gerhard Robbers

Minister der Justiz und für Verbraucherschutz

Miguel Vicente

Vicente Porträt vor ckoB-kl

„Weltweit sind derzeit über 50 Millionen Menschen auf der Flucht, so viele wie nie zuvor. Auch wir spüren das in Deutschland durch eine deutliche Zunahme der Asylanträge in den vergangenen Jahren. Es ist eine wichtige humanitäre Aufgabe für Politik und Gesellschaft, diese schutzsuchenden Menschen nicht nur aufzunehmen, sondern eine würdige Perspektive für ihr Leben in Deutschland zu geben. Jede Initiative, die dazu beiträgt ist wertvoll und wichtig. Und dazu zähle ich ganz besonders das Angebot der RLC. Das Besondere dabei ist der win-win Aspekt: Flüchtlinge erhalten wertvolle –oft sogar lebenswichtige- Beratung und Unterstützung und die Studierenden bekommen wunderbare Praxis für ihre beruflich Zukunft. Und beide haben im besten Fall eine neue Freundschaft geschlossen. Das ist gelebte Willkommenskultur!“

Miguel Vicente

Landesbeauftragter für Migration und Integration